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aRFR Remote Control

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aRFR Remote Control - Beschreibung

App-Name
aRFR Remote Control
Paketname
com.etcconnect.arfr
Entwickler
ETC, Inc.
Kategorie
Tools
Zuletzt aktualisiert
17.10.2011
Version
4.1.7

Analyse von TrendiApps

Wer ein Eos-Beleuchtungssystem von ETC betreibt, braucht im Alltag nicht immer einen festen Lichtsteuerplatz. Genau hier setzt aRFR Remote Control an: Die App verwandelt ein kompatibles Android-Gerät in eine mobile Fernbedienung für die Eos-Familie. Ich sehe sie deshalb weniger als allgemeines Lichtsteuerungswerkzeug und mehr als spezialisiertes Werkzeug für Situationen, in denen ich mich während einer Probe, eines Aufbaus oder einer Veranstaltung frei im Raum bewegen möchte.

Mein erster Eindruck ist klar zweigeteilt. Als Werkzeug für ein ETC-System wirkt die App zielgerichtet und sinnvoll. Für alle anderen ist sie praktisch ohne Nutzen, weil ihr Zweck eng an die Eos-Umgebung gebunden ist. Diese Spezialisierung ist keine Schwäche an sich, sollte aber vor der Installation ehrlich eingeordnet werden. Wer nur eine einfache Fernbedienung für Lampen zu Hause sucht, ist hier falsch. Wer dagegen an einer professionellen Lichtsteuerung arbeitet, findet einen deutlich passenderen Ansatz als bei einer beliebigen Remote-App.

Wofür die mobile Eos-Fernbedienung im Alltag wirklich nützlich ist

Ich schaue mir hier an, was die mobile Eos-Fernbedienung im Arbeitsalltag tatsächlich erleichtert und wo ihr eng umrissener Zweck Grenzen setzt. Besonders interessant ist für mich, wie sie den Weg zwischen einer beobachteten Lichtwirkung und einer gezielten Korrektur verkürzen kann. Danach geht es darum, in welchen Situationen dieser Geschwindigkeitsvorteil zählt.

Mehr Bewegungsfreiheit bei Probe und Aufbau

Der größte praktische Vorteil liegt für mich darin, dass ich Steuerbefehle nicht zwingend vom zentralen Pult aus ausführen muss. Bei einer Probe kann ich mich beispielsweise in den Zuschauerraum stellen und Änderungen dort beurteilen, wo das Licht tatsächlich ankommt. Das ist ein anderer Arbeitsablauf, als ständig zwischen Bühne und Steuerplatz hin und her zu laufen.

Auch beim Einrichten eines Veranstaltungsraums ist dieser Ansatz hilfreich. Ich kann eine Position im Raum prüfen, eine Anpassung auslösen und anschließend direkt sehen, ob die Änderung an dieser Stelle sinnvoll wirkt. Gerade bei Licht ist die Perspektive entscheidend: Was am Monitor oder am Pult plausibel aussieht, kann aus dem Saal ganz anders wirken.

Dabei ersetzt die App für mich nicht automatisch den vollständigen Steuerplatz. Eine mobile Fernbedienung ist vor allem dann stark, wenn ich bereits weiß, welche Änderung ich vornehmen möchte, oder wenn ich eine bestehende Lichtsteuerung aus einer anderen Position beobachten muss. Für komplexe Programmierarbeit bleibt ein vollwertiger Eos-Arbeitsplatz die bessere Wahl.

Ein realistischer Einsatz während einer Probe

Stell dir eine Theaterprobe vor, bei der eine Szene aus dem Zuschauerraum betrachtet werden soll. Ich stehe nicht am Lichtpult, sondern dort, wo später das Publikum sitzt. Die Bühne wirkt an einer Stelle zu dunkel, während ein anderer Bereich zu stark hervortritt. Mit einer passenden mobilen Steuerung kann ich die gewünschte Anpassung unmittelbar aus dieser Sicht anstoßen, statt meine Beobachtung zu unterbrechen und zum Pult zurückzugehen.

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Der Wert entsteht dabei nicht durch spektakuläre Zusatzfunktionen, sondern durch den kürzeren Weg zwischen Wahrnehmung und Korrektur. Das ist einer der weniger offensichtlichen Vorteile: Die App kann den kreativen Entscheidungsprozess verändern, weil ich Licht nicht nur technisch, sondern direkt aus der späteren Zuschauerperspektive beurteile.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich würde sie vor allem Lichttechnikern, Operatoren, Veranstaltungscrews und Einrichtungen empfehlen, die mit einem Eos-System von ETC arbeiten. Auch für Lernende in einer solchen Umgebung kann eine mobile Ergänzung interessant sein, sofern sie Zugang zu einem passenden System haben und die Bedienlogik bereits kennen.

Weniger geeignet ist sie für Menschen, die eine eigenständige Lichtsteuerung ohne vorhandene ETC-Infrastruktur erwarten. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl für gelegentliche private Beleuchtungsaufgaben installieren. Der Nutzen hängt nicht nur vom Smartphone oder Tablet ab, sondern vom gesamten technischen Umfeld, in dem die App eingesetzt wird.

Technischer Rahmen und langfristige Einordnung

Entwickelt wird die App von ETC, Inc. Das schafft zumindest eine klare Verbindung zum Eos-Ökosystem, statt dass ich eine unabhängige Fernbedienung eines unbekannten Anbieters in einen professionellen Ablauf einfügen muss. Gleichzeitig sollte man daraus nicht automatisch ableiten, dass jede denkbare Eos-Funktion mobil verfügbar ist. Der Name und der Einsatzzweck sprechen für eine Fernbedienung, nicht für einen vollständigen Ersatz aller Steuerungsoberflächen.

Die aktuelle Fassung ist Version 4.1.7 und setzt Android ab Version 7.0 voraus. Das ist für viele noch vorhandene Geräte eine niedrige Einstiegshürde. In der Praxis würde ich trotzdem vor einer wichtigen Produktion prüfen, ob das konkrete Gerät zuverlässig arbeitet, ausreichend geladen ist und sich in der vorgesehenen Netzwerkumgebung verwenden lässt. Bei einer Remote-Anwendung ist ein kompatibles Betriebssystem allein schließlich nicht der gesamte Arbeitsablauf.

Vertrauen beginnt hier mit einem klaren Zweck

Bei spezialisierten Steuerungs-Apps ist für mich wichtig, dass ich den Zweck sofort verstehe. Diese Anwendung versucht nicht, ein allgemeines Medienzentrum, ein soziales Netzwerk oder einen überladenen Werkzeugkasten zu sein. Ihr sichtbarer Kern ist die mobile Bedienung eines Eos-Beleuchtungssystems. Das macht die Entscheidung einfacher: Wer diese Verbindung braucht, kann den Einsatz prüfen; wer sie nicht braucht, muss keine Zeit mit einer ungeeigneten App verlieren.

Auch die Altersfreigabe passt zu diesem nüchternen Werkzeugcharakter. Im deutschen Store ist die App mit USK ab 0 Jahren eingeordnet. Das sagt nichts über die technische Eignung für eine professionelle Produktion aus, zeigt aber, dass die Anwendung nicht als problematischer Unterhaltungsinhalt eingestuft wird.

Was ich bei Berechtigungen und Daten besonders vorsichtig prüfen würde

Bei einer Fernbedienung für Lichttechnik zählt für mich nicht nur, ob die Bedienung funktioniert. Ich möchte auch verstehen, welche Zugriffe das Gerät verlangt und wann eine Verbindung hergestellt wird. Gerade bei einer App, die in einem Produktionsnetzwerk eingesetzt werden kann, sollte ich Berechtigungsdialoge nicht automatisch bestätigen, sondern jeden sichtbaren Zugriff auf den konkreten Arbeitszweck beziehen.

Die App sollte deshalb auf dem Gerät installiert werden, das für diesen Einsatz vorgesehen ist, nicht unbedingt auf dem privaten Telefon mit allen persönlichen Kontakten, Fotos und Konten. Das ist kein Vorwurf gegen die Anwendung, sondern eine vernünftige Trennung von Arbeits- und Privatbereich. Je weniger private Inhalte auf einem Produktionsgerät liegen, desto leichter kann ich nachvollziehen, welche Aktivität tatsächlich zur Lichtsteuerung gehört.

Ich würde außerdem vor dem ersten Einsatz die Systemseite der App öffnen und die dort sichtbaren Berechtigungen sowie Hinweise zur Datenverarbeitung lesen. Nur diese konkret angezeigten Angaben sollten meine Entscheidung bestimmen. Aus dem bloßen Vorhandensein einer Remote-Funktion lässt sich nicht seriös ableiten, welche Daten verarbeitet werden. Genau deshalb ist der Blick auf die eigenen Geräteeinstellungen wichtiger als pauschales Vertrauen oder pauschales Misstrauen.

Der sensible Moment ist die Verbindung zum Lichtsystem

Der kritischste Augenblick ist für mich nicht die Installation, sondern die tatsächliche Verbindung mit der Steuerungsumgebung. Eine mobile Bedienung kann praktisch sein, führt aber auch dazu, dass Befehle von einem Gerät ausgelöst werden, das ich in der Hand mit mir herumtrage. Vor einer Show würde ich daher testen, ob das Gerät eindeutig dem vorgesehenen System zugeordnet ist und ob die Bedienperson weiß, welche Änderungen sie auslösen kann.

Ein sinnvoller Ablauf ist, die App zuerst in einer kontrollierten Situation zu öffnen, die Verbindung zu prüfen und nur kleine, leicht erkennbare Änderungen vorzunehmen. Danach sollte ich die Verbindung wieder beenden oder das Gerät aus dem Arbeitsablauf nehmen, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Diese Gewohnheit hilft nicht nur bei der Fehlersuche, sondern reduziert auch die Gefahr, dass ein altes Testgerät später unbemerkt als aktive Fernbedienung herumliegt.

Für sensible Produktionen würde ich die App nicht spontan während des Einlasses zum ersten Mal ausprobieren. Ein mobiles Steuergerät sollte vorher getestet und der Zuständigkeit einer bestimmten Person zugeordnet werden. So bleibt nachvollziehbar, wer Änderungen vornimmt und warum. Die App kann dabei helfen, schneller zu arbeiten, ersetzt aber keine klare Absprache im Team.

Kontrolle behalten statt blind auf Komfort zu setzen

Die wichtigste Frage lautet für mich: Wer darf die mobile Steuerung verwenden? Eine Remote-App ist nur dann eine Verbesserung, wenn ihre Nutzung in den Ablauf passt. Bei einer kleinen Probe kann eine einzelne Person die Verantwortung übernehmen. Bei einer größeren Veranstaltung sollte dagegen klar sein, ob das Gerät nur zum Beobachten und Korrigieren dient oder ob damit auch weitreichende Änderungen vorgenommen werden.

Ich würde das Smartphone oder Tablet nicht unbeaufsichtigt an einem Ort liegen lassen, an dem mehrere Personen Zugriff haben. Ebenso würde ich die Bildschirmsperre des Geräts aktiv lassen und das Gerät nach dem Einsatz wieder unter Kontrolle nehmen. Das sind einfache Maßnahmen, aber sie sind bei jeder mobilen Steuerung wichtiger als ein möglichst schneller Start.

Ein weiterer praktischer Tipp: Ich würde vor einer Probe eine kurze Liste der typischen Korrekturen vorbereiten, statt während der Szene planlos durch die Steuerung zu suchen. Dadurch bleibt die mobile Bedienung eine Unterstützung und wird nicht selbst zur Ablenkung. Besonders bei Zeitdruck ist weniger oft besser: wenige klar verstandene Eingriffe sind wertvoller als der Versuch, den gesamten Lichtablauf vom kleinen Bildschirm aus zu verwalten.

Wie sich die App gegen übliche Alternativen schlägt

Die naheliegendste Alternative ist der feste Eos-Steuerplatz. Er bietet in der Regel die vertraute Arbeitsumgebung für ausführliche Programmierung und konzentrierte Bedienung. Gegen diesen Arbeitsplatz gewinnt die App nicht durch Vollständigkeit, sondern durch Mobilität. Wenn ich den Raum wechseln und trotzdem auf das System zugreifen möchte, ist die mobile Form praktischer. Wenn ich dagegen viele Parameter gleichzeitig überblicke oder komplexe Abläufe bearbeite, ist der feste Platz für mich die bessere Umgebung.

Eine weitere Alternative wäre eine allgemeine Remote-App aus dem Werkzeugbereich. Solche Anwendungen können für andere Geräte oder einfache Hausautomatisierung sinnvoll sein, passen aber nicht automatisch zu einer Eos-Beleuchtungssteuerung. Der Vorteil von aRFR liegt gerade darin, dass sie für diesen speziellen technischen Kontext gedacht ist. Der Nachteil ist dieselbe Spezialisierung: Außerhalb dieses Kontexts bringt mir eine allgemeine App möglicherweise mehr.

Auch eine zusätzliche Hardware-Fernbedienung kann je nach Team interessant sein. Ein physisches Bedienelement lässt sich oft blind ertasten und wirkt in dunkler Umgebung vertraut. Ein mobiles Gerät ist dagegen flexibler, weil es bereits vorhanden sein kann und nicht noch ein weiteres Steuergerät benötigt. Welche Lösung besser ist, hängt daher nicht nur vom Funktionsumfang, sondern auch von Lichtverhältnissen, Verantwortlichkeiten und der Arbeitsweise des Teams ab.

Preis, Verfügbarkeit und die wichtige Kostenfrage

Die App selbst ist kostenlos erhältlich. Das macht den ersten Test unkompliziert, sofern bereits ein geeignetes Gerät und ein passendes Eos-System vorhanden sind. Kostenlos bedeutet hier aber nicht, dass der gesamte Einsatz ohne Kosten bleibt. Für eine professionelle Nutzung können Netzwerk, Hardware, Schulung und die vorhandene Lichtsteuerung wesentlich wichtiger sein als der Download selbst.

Im Zusammenhang mit Google Play wird außerdem ein Betrag von 36,48 Euro bei Abrechnung über Google Play für In-App-Käufe ausgewiesen. Ich würde diesen Punkt vor einer Nutzung besonders aufmerksam prüfen und im Kaufdialog darauf achten, welche Leistung genau angeboten wird. Eine solche Anzeige sollte nicht übergangen werden, nur weil die App zunächst kostenlos erscheint. Für ein Team ist es sinnvoll, vorher festzulegen, wer Käufe verwalten darf und ob überhaupt ein kostenpflichtiger Bestandteil benötigt wird.

Diese Kostenfrage ist ein gutes Beispiel für Nutzerkontrolle: Ich sollte nicht einfach davon ausgehen, dass jede Funktion automatisch frei verfügbar ist, aber ebenso wenig vorschnell annehmen, dass ein Kauf zwingend erforderlich ist. Entscheidend ist, was mir die App im jeweiligen Ablauf konkret anzeigt. Wer die Anwendung nur ausprobieren möchte, sollte Käufe nicht unüberlegt bestätigen und die Kontoeinstellungen des verwendeten Geräts im Blick behalten.

Was die Nutzerzahlen über die Einordnung verraten

Im Play Store kommt die App auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,2 bei mehr als 300 abgegebenen Bewertungen. Außerdem wurde sie über 10.000-mal installiert. Diese Größenordnung zeigt mir, dass es sich um ein Nischenwerkzeug mit einer erkennbaren Nutzerbasis handelt, nicht um eine beliebige Massen-App.

Ich würde die Bewertung trotzdem nicht isoliert betrachten. Bei einer so spezialisierten Anwendung hängt die Zufriedenheit stark davon ab, ob das eigene Eos-System, der eigene Arbeitsablauf und die Erwartungen an eine mobile Fernbedienung zusammenpassen. Eine gute Bewertung kann mir Vertrauen geben, ersetzt aber keinen Test unter den Bedingungen, unter denen ich tatsächlich arbeiten möchte.

Wo ich Reibung erwarten würde

Die größte mögliche Reibung ist die Abhängigkeit von der passenden Umgebung. Wer eine sofort nutzbare App ohne zusätzliche technische Vorbereitung sucht, könnte enttäuscht sein. Eine Remote-Steuerung ist nur so verlässlich wie die Verbindung zwischen Gerät und Lichtsystem sowie die Kenntnisse der Person, die sie bedient.

Auch der kleine Bildschirm eines Smartphones ist nicht für jede Aufgabe ideal. Für schnelle Korrekturen aus dem Raum heraus kann er genügen. Für konzentrierte Programmierung, umfangreiche Übersichten oder längere Arbeitsphasen würde ich eher auf eine größere Oberfläche und den gewohnten Steuerplatz setzen. Ein Tablet kann ergonomisch angenehmer sein, aber die App bleibt dadurch nicht automatisch ein vollständiger Ersatz für die Hauptsteuerung.

Hinzu kommt die menschliche Seite: Wenn mehrere Personen gleichzeitig Änderungen anfordern, kann eine zusätzliche mobile Bedienmöglichkeit die Kommunikation erschweren. Deshalb sollte die App nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch eingeführt werden. Eine kurze Absprache darüber, wer sie wann verwendet, ist im Zweifel wertvoller als ein schneller, unkoordinierter Einsatz.

Mein Urteil für verschiedene Nutzergruppen

Für ETC-Anwender mit einem Eos-System ist die App einen Test wert, besonders wenn häufig aus dem Zuschauerraum, von der Bühne oder aus verschiedenen Positionen gearbeitet wird. Ihr stärkstes Argument ist die Nähe zum tatsächlichen Lichtbild. Ich kann eine Situation dort beurteilen, wo sie relevant ist, und muss nicht jede kleine Korrektur am festen Pult erledigen.

Für gelegentliche Nutzer ohne Erfahrung mit Eos würde ich die Erwartungen niedriger ansetzen. Die App nimmt mir nicht automatisch die Einarbeitung in die Lichtsteuerung ab. Sie ist ein Werkzeug innerhalb eines bestehenden Systems, kein universeller Assistent, der aus einem mobilen Gerät eine komplette Lichtregie macht.

Wer maximale Datentrennung und klare Gerätekontrolle möchte, sollte sie auf einem dafür vorgesehenen Arbeitsgerät einsetzen, Berechtigungen bewusst prüfen und Käufe nicht unbeabsichtigt freigeben. Diese Vorsicht ist bei einer spezialisierten Remote-App besonders sinnvoll, weil der praktische Nutzen mit dem Zugriff auf eine technische Umgebung verbunden ist.

Mein vorsichtiges Fazit

In meinem Eindruck ist aRFR Remote Control dann überzeugend, wenn Mobilität wichtiger ist als vollständige Steuerplatz-Komplexität. Die App löst ein konkretes Problem: Ich kann die Lichtwirkung aus verschiedenen Positionen beurteilen und passende Steuerungen näher am Geschehen ausführen. Für Proben, Einrichten und kontrollierte Korrekturen ist das ein echter Vorteil.

Ich würde sie aber nicht als alleinige Lösung für jede Eos-Aufgabe einplanen. Der feste Steuerplatz bleibt für umfangreiche Arbeiten sinnvoll, und die mobile Nutzung verlangt klare Verantwortlichkeiten, einen geprüften Verbindungsablauf sowie Aufmerksamkeit bei Berechtigungen und möglichen In-App-Käufen. Wer diese Punkte berücksichtigt, bekommt ein spezialisiertes Werkzeug statt einer vermeintlichen Universalfernbedienung.

Unterm Strich empfehle ich die Installation vor allem Menschen, die bereits mit ETC und der Eos-Familie arbeiten. Für sie kann die kostenlose App eine praktische Ergänzung sein, sofern sie das eigene System und den eigenen Ablauf wirklich unterstützt. Für alle anderen würde ich sie überspringen und eine Lösung wählen, die zur vorhandenen Lichttechnik passt. Genau diese klare Grenze macht die Anwendung für die richtige Zielgruppe interessant.

Häufig gestellte Fragen zu aRFR Remote Control

Was ist aRFR Remote Control und wofür kann ich die App verwenden?

aRFR Remote Control ist eine mobile Fernbedienungs-App für ETC-Lichtsteuerungssysteme. Sie ermöglicht es, bestimmte Funktionen einer kompatiblen Lichtkonsole oder eines Eos-Systems über ein Android- oder iOS-Gerät zu bedienen. Je nach Einrichtung können Nutzer beispielsweise Kreise auswählen, Werte ändern, Sequenzen auslösen oder sich während einer Probe frei im Raum bewegen, ohne direkt am Pult stehen zu müssen.


Mit welchen Lichtsteuerungen und Geräten ist aRFR Remote Control kompatibel?

Vor der Installation sollte geprüft werden, ob die vorhandene ETC-Lichtsteuerung unterstützt wird. Die App ist in erster Linie für kompatible Eos-Familien-Systeme und deren Netzwerkumgebung vorgesehen; die tatsächliche Funktionsfähigkeit hängt jedoch von der verwendeten Softwareversion, der Konfiguration und der Netzwerkhardware ab. Außerdem benötigt das Mobilgerät ein unterstütztes Android- oder iOS-Betriebssystem. Die aktuellen Herstellerangaben sind daher vor dem Download besonders wichtig.


Wie wird aRFR Remote Control mit der Lichtkonsole verbunden?

Die Verbindung erfolgt normalerweise über dasselbe lokale Netzwerk, in dem sich auch die kompatible Lichtsteuerung befindet. Nach dem Start muss die App die entsprechende Konsole beziehungsweise Session erkennen oder der Benutzer trägt die erforderlichen Netzwerkdaten ein. Eine stabile WLAN-Verbindung ist entscheidend, da große Entfernungen, schwache Signale, getrennte Netzwerke oder aktivierte Sicherheitsfilter die Kommunikation verhindern können. Für eine zuverlässige Nutzung sollte die Netzwerkkonfiguration von einer fachkundigen Person eingerichtet werden.


Welche Funktionen bietet die App im praktischen Einsatz?

aRFR Remote Control ist vor allem für mobile Bedienaufgaben während Aufbau, Programmierung, Proben und Veranstaltungen gedacht. Je nach Systemversion und Benutzerrechten können sich unter anderem Kreise anwählen, Intensitäten oder Parameter verändern, Gruppen und Submaster bedienen sowie gespeicherte Abläufe auslösen lassen. Der genaue Funktionsumfang kann von der angeschlossenen Konsole und ihrer Software abhängen. Sie ersetzt deshalb nicht automatisch jede Funktion einer vollständigen Lichtsteuerkonsole.


Ist aRFR Remote Control kostenlos und ist die Nutzung sicher?

Ob die App kostenlos angeboten wird oder bestimmte Voraussetzungen, Lizenzen beziehungsweise ein kompatibles ETC-System benötigt, kann sich je nach Plattform und Herstellerangebot ändern. Vor dem Download sollten deshalb Preisangaben, Berechtigungen und Aktualisierungsdatum im jeweiligen App-Store kontrolliert werden. Da die App direkten Einfluss auf eine Lichtsteuerung nehmen kann, sollte sie nur in vertrauenswürdigen Netzwerken verwendet werden. Während einer Veranstaltung empfiehlt sich außerdem eine klare Zugriffskontrolle.

Vorteile

  • Steuert kompatible ETC-Lichtpulte bequem per WLAN oder Netzwerk.
  • Schneller Zugriff auf Dimmer
  • Gruppen
  • Submaster und Speicherplätze.
  • Praktisch für Proben
  • Aufbau und Fehlersuche direkt im Veranstaltungsraum.
  • Übersichtliche Oberfläche mit vielen Funktionen für erfahrene Lichttechniker.
  • Spart Wege zum Pult bei kleinen Anpassungen während der Show.

Nachteile

  • Funktioniert nur mit unterstützten ETC-Systemen und passender Netzwerkverbindung.
  • Die Einrichtung kann für Einsteiger ohne ETC-Kenntnisse kompliziert wirken.
  • Bei instabilem WLAN reagieren Befehle verzögert oder werden unterbrochen.
  • Für grundlegende Aufgaben ist die Funktionsvielfalt teilweise überdimensioniert.
  • Eine versehentliche Bedienung kann bei Live-Shows unerwünschte Lichtänderungen auslösen.
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Tools

Diese Website bietet unabhängige Informationen zu Apps von Drittanbietern und besitzt, entwickelt oder vertreibt diese nicht. Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Angaben zu Entwicklern dienen nur als Referenz. Weitere Informationen erhalten Sie bei aRFR Remote Control unter service@etcconnect.com, auf http://www.etcconnect.com oder unter https://www.etcconnect.com/Privacy-Policy-Terms-of-Use-and-Acceptable-Use.aspx.